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Nicht jedes Wort Viel Spaß mit der jeden Dienstag neuen Ausnahme, das (stets diskussions-
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NÄCHSTE
AUSGABE: 08.01.2003: GROßER JAHRESRÜCKBLICH! 1.Drittel:
Erst einmal zur Tabelle, die wie so oft Mitte Dezember, mal
wheder an einigen Positionen herrlich verfälscht ist. Der größte Witz
dabei ist natürlich, dass die Haie sich Tabellenführer nennen dürfen.
Einen lächerlichen Punkt mehr als die Eisbären haben die Kölner,
wobei sie allerdings 32 Spiele ausgetragen haben, während es bei den
Berlinern gerade 28 sind. Auf Platz 7 sind die Kassel Huskies, die nach
Punkten pro Spiel aber eigentlich Fünfter sind und dann gibt es ja natürlich
immer noch das Problem mit den Hamburg Freezers. Nur mal so, was spricht
dagegen die Tabelle wirklich nach Punkten pro Spiel ordnen, wenn einige
Mannschaften vier bis fünf, im Vergleich Köln – Hamburg sogar sieben
Begegnungen mehr gespielt haben ? Eine
ganz tolle Werbung für das Eishockey in Deutschland gab ep am Freitag
in Krefeld bei der Partie zwischen den Pinguinen und den Metro Stars.
Eine zusätzlich Drittel, nee das heißt dann ja wohl Viertelpause gab
es im letzten ach sagen ( schreiben ) wir Abschnitt. Bierbecher flogen,
das Eis wurde neu gemacht, die DEG glich aus, der KEV gewann das Spiel
mit 3:2 n.P. .Viele Krefelder Zuschauer hatten von Anfang an mit Gesängen
und Sprechchören ihren ehemaligen Spieler Jeff Christian beleidigt,
womit ich absolut kein Problem habe. Er wechselt von Krefeld nach Düsseldorf,
verdient gutes Geld und muss damit leben können. Dass er dann aber auch
die ein oder andere Geste Richtung Publikum macht, wobei er nicht einmal
den „Effe Finger“ gezeigt hat, ist genauso verständlich. Dass dann
aber Bierbecher auf DEG Spieler fliegen und die Partie für längere
Zeit unterbrochen werden muss, ist absolut nicht mehr okay.
Im
Anschluss gab es auch keine Entschuldigung, der Zusatzbericht von Düsseldorfer
Seite musste mit der Hand geschrieben werden, weil angeblich kein
funktionstüchtiger Computer vorhanden war und das obligatorische Video
gab man den Gästen auch nicht. Ein wirklich feiner Stil ! Mehr
als peinlich war auch zweifelsfrei der Bericht auf der Homepage der
Pinguine: „Für Aufsehen sorgten die 52. Spielminute. Düsseldorfer
Spieler heizten zunächst mit Fouls und unschönen Gesten die Zuschauer
auf den Rängen unnötig auf. Dann verlagerte sich das Geschehen an die
Düsseldorfer Spielerbank. Spieler und Spieloffizielle der DEG lieferten
sich mit Besuchern des hinter ihnen liegenden Blocks erst Wortgefechte,
dann flogen Becher, Bier wurde geschüttet, es wurden Eishockeyschläger
ins Publikum gestochen und hier und da wurde auch gespuckt.“
war dort tatsächlich unter anderem
zu lesen... . 2.Drittel: Die Krefelder Spieler waren natürlich ganz artig, beispielsweise Ehrhoff und Shuchuk ein Muster an Fairness. Selbst wenn nur ein paar Spieler der Metro Stars unfair agiert hätten, würde das dann das Werfen von Bierbechern, die man teilweise natürlich unabsichtlich vergessen hatte vorher auszutrinken, rechtfertigen ? Lieber KDV, das kann doch nicht Euer Ernst sein, oder ? Ich bin mal gespannt, wie die DEL auf die Vorfälle reagiert. Eine Geldstrafe sollte obligatorisch sein und sollte so etwas in ähnlicher Form in den nächsten zwei Jahren noch einmal passieren, muss man ein Heimspielverbot aussprechen. Sehr
erfolgreich waren am vergangenen Wochenende wieder die Kassel Huskies,
die ihre Krise Hans
Zach hat wieder für einen ganz tollen Spaß gesorgt. Seine Spieler wären
müde usw. meinte er nach der peinlichen 0:5 Heimniederlage gegen
Augsburg. War nicht vor ein paar Wochen auf Grund des Deutschlandcups
erst eine etwas längere Pause ? Na gut, einige seiner Spieler waren
auch da im Einsatz, aber wenn seine Truppe jetzt nicht in Form ist, wie
soll das dann erst nach dem Spengler Cup aussehen ? Wenn
man mit Rich Parent vol den Kassel Huskies einen DEL Goalie in dieser
Woche ausdrücklich lobt, muss man auf die NHL bezogen natürlich auch
Jean - Sebastien Giguere positiv erwähnen. Über 237 Minuten blieb der
junge Torhüter der Anaheim Mighty Ducks ohne Gegentor, bis es Al
MacInnis von den St.Louis Blues, mit einem seiner für ihn typischen
Schlagschüsse gelang, ihn zu bezwingen. Die Enten, die Mitte Dezember
im Kampf um einen Playoffs Platz in den letzten Jahren oftmals schon so
tot waren, wie jene, die in süß saurer Soße mit Reis serviert werden,
sind momentan tatsächlich die siebterfolgreichste Mannschaft der
Western Conference. Dass sie mit Adam Oates und Petr Sykora ein besseres
Team sein würden, war eigentlich klar, aber mit der Tatsache, dass sie
wirklich die Chance haben, die Playoffs zu erreichen, hätte ich nicht
gerechnet. 3.Drittel:
Das
will aber nichts heißen, denn getäuscht habe ich mich auch bei den
Boston Bruins. Ich habe eigentlich eine sehr problematische Saison für
das Team von Robbie Ftorek erwartet, da mit Bill Guerin ein namhafter
Abgang zu verschmerzen war und auch hinter den Torhütern ein dickes
Fragezeichen stand. Besonders John Grahame hat aber viele Kritiker eines
besseren belehrt. Zur Zeit befinden sich die Bruins nach vier
Niederlagen in Folge in einer kleinen Krise, aber die werden sie mit
Sicherheit auch meistern. Wie stark sie zuvor waren, zeigt die Tatsache,
dass sie immer noch das punktbeste Team der Eastern Conference sind. Entscheidend
mitverantwortlich für die Schwächephase waren übrigens die Montreal
Canadiens, die den alten Rivalen innerhalb von fünf Tagen zwei dieser
Niederlagen zufügten. In der zweiten Begegnung kam Center Doug Gilmour
zum 1.400 Scorerpunkt seiner Karriere. Überhaupt spielt der Oldie nach
einem, um es vorsichtig auszudrücken, recht bescheidenen Start in die
Saison wirklich stark, was sich auch in neun Punkten, die er in den
letzten neun Partien sammeln konnte, deutlich zeigt. Gilmour ist außerdem
ein Leader, den das Team brauchen kann. Zusammen mit Saku Koivu trägt
er dazu bei, dass die Schwächen des Coaches Michel Therrien in den
letzten Spielen öfter überdeckt werden konnten. <`>Ein Trainer, von dem ich nie viel gehalten habe, wurde gestern
entlassen. Bob Hartley von der Colorado Avalanche traf es nicht
besonders überraschend. Okay,
manche fordern vielleicht etwas mehr Geduld mit einem Coach, der eine
Mannschaft innerhalb vier Jahren viermal ins Conference Finale und zu
einem Stanley Cup führt, aber es war Zeit, Hartley zu entlassen.
Welcher guter Trainer hätte denn wohl mit einem so talentierten Team
weniger erreicht ? Es ist sehr spekulativ, aber mir fällt keiner ein
und den Cup haben sie meiner Meinung letztes Jahr vor allem gewonnen,
weil alle für Ray Bourque noch einmal etwas mehr gegeben haben, als man
es sowieso schon tut, wenn man in der Endspielserie steht. Dieses
Jahr läuft die Avalanche, nachdem sie zuhause xu Saisonbeginn einfach
nicht siegen konnte, Gefahr die Playoffs zu verpassen. Also hat Generell
Manager Pierre Lacroix nach etwas mehr als einem Drittel der Spielzeit
die Notbremse gezogen. Ob Assistenzcoach Tony Granato allerdings
erfolgreicher sein wird, bleibt abzuwarten. Schlusssirene.
Absolute
Spitze: Kassel
Huskies, besonders Rich Parent, Anaheim Mighty Ducks, besonders J.-S.
Giguere, Doug Gilmour. Schlechte
Witze: Krefeld
Pinguine, Bob Hartley.
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