Stage 1
Vorwort und Rundkurs Interlaken 
(Große Scheidegg)
91,47 Kilometer; 04:31:23 Stunden

  

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Tagebuch während der Tour geführt von: Bernt Pölling-Vocke ( bernty@gmx.com )

Vorwort

Da hocke ich nun – 20:16 – am Gleis I des eher schmucklosen Oldenburger Hauptbahnhofs und warte darauf, einer ungewissen Zukunft entgegenzuzugen.

Die Sorgen der vergangenen Tage fallen langsam – aber stetig – von mir ab. Bis hierher habe ich es gesund geschafft. Penibel, wenn nicht sogar hypersensibel, versuche ich seit Tagen auf Nummer sicher zu gehen. Keine Zugluft, kein zu

Bremen Hauptbahnhof. Die Abfahrt steht bevor...

 direkter Kontakt zu schniefenden Homo Sapiens und allenfalls unabwendbare Schrecksekunden wie heute Früh während der letzten Dienstbesprechung des Schulhalbjahres, als zwei Plätze rechts von mir dann doch plötzlich eine übelst keuchende Kollegin saß, eine Halspastille nach der anderen einwarf und Gott-sei-Dank schnell das Weite suchte. So wie wir alle wenig später. Die Zeit war reif. Endlich Sommer. Endlich Ferien!

Jetzt hat neben mir am Bahnsteig ein „junges Mädel“, wie man so zu sagen pflegt, Platz gefunden. Ihr Arm ist ordentlich gegipst, aber das ist zumindest nicht ansteckend und hoffentlich auch kein schlechtes Omen für die kommenden Tage.

Warum die tierische, gar übertriebene, Nervosität? Kurzum: Es geht weiter. Es geht genau dort weiter, wo vor ungefähr zwei Jahren Schluss war. Interlaken. Interlaken 2006: Antizipierte Ruheoase für einen Tag, nachdem Frank und ich in beinahe zwei Wochen die Voralpen und Alpen erklommen, die Tour de France besucht und etliche Kilometer bestritten hatten. Interlaken 2006 wurde aber auch das wenig überraschende Ende meiner persönlichen „Tour des Leidens“, was jetzt auch arg theatralisch klingt, den Nagel aber dermaßen auf den Kopf trifft, dass das gute Stück mindestens einen halben Meter tief im Holz versenkt ist.

Nie zuvor war ich besser und systematischer vorbereitet in eine Tour gestartet. Mehr als 3000 Trainingskilometer lagen

...der Tour entgegen; Protagonist im Nachtzug...

 hinter mir. Minitrainingslager im Harz, im etwas hügligeren Osnabrücker Land sowie in Süddeutschland waren bewältigt worden. Frank wollte ich – soviel Ehrlichkeit muss sein – an seinem geliebten Berg Paroli bieten. Vielleicht sogar mehr. Wir fahren keine Rennen, ein Satz, der auf dieser Homepage bestimmt schon siebenundzwanzig mal auftauchte, aber als erster oben zu sein, ist trotzdem cool, nichtssagend und nichtig wie es auch sein mag. Nichtssagend, weil wir beide als Hobbyradler ohne organisierte sportliche Ambitionen unterwegs sind. Nichtig, weil in der unseren Welt mehr von Bedeutung ist, als welcher Sprössling der ersten Welt zuerst ein sündhaft teures Carbon-Spielzeug bis unter die Wolken strampelt. Ich zitiere hier auch gerne aus dem Prolog von Robbie Fowlers Autobiographie, da so mancher vielleicht glaubt, dass zumindest die Taten bekannterer Homo S. irgendeine signifikante Bedeutung haben, man ihm aber zumindest zugestehen muss, dass er ziemlich genau zu wissen scheint, dass dem nicht wirklich so ist. „….I was getting used to making history, even if deep down I have always known it means fuck all in the scheme of things“.

Und das Resultat meiner peniblen Vorbereitung vor zwei Jahren? Ich war fit. Schnell. Abgemagert. In Bergform. War aber

Grund zur verhaltenen Vorfreude: Im Zug von Basel nach Interlaken wartete der aktuelle Wetterbericht der Schweiz. Ein wirklicher Sommer sieht jedoch anders aus...

auch ein unausstehlicher Kotzbrocken, der einfach nicht akzeptieren konnte, was nicht sein durfte: Mein Knie war dermaßen durch den Wind, dass ich kaum zehn Meter geradeaus gehen konnte, ohne gleich zu humpeln. Schmerzfrei Rad gefahren war ich vor der Tour schon lange nicht mehr, denn spätestens nach ein oder zwei Stunden war jeglicher Spaß vorbei und an eine Aneinanderreihung mehrerer Trainingstage kaum zu denken. Naiv startete ich in die Tour, irgendwie hoffend, dass das Rampenlicht des Touralltags all jene Probleme beseitigen würde, die zuvor auch kurze Ruhewochen nicht beseitigen wollten. Ich weiß noch genau, wie ich mich am letzten Tag vor meiner Aufgabe ein letztes – zweites – Mal Alpe d´Huez hinaufquälte, nachdem ich morgens mehr zwischen Zelt und Frühstückstisch durchs diesseitige Dasein hüpfte als anständig zu gehen. Sicherlich hoffe ich irgendwie, dass ein oder zwei Tage Ruhe in Interlaken das sehnlichst herbeigesehnte Wunder bewirken könnte, aber genauso realistisch hatte ich eigentlich verstanden, dass das Ende bevorstand. Einmal Alpe d`Huez am Tag der Tourdurchfahrt mit zigtausend hoffentlich nicht bis unter die Haarspitzen gedopten Hobbyradfahrern auf der Piste; dieses Spektakel wollte ich mir nicht entgehen lassen. Es schien ein würdiges Ende. Keine Ende, sondern vielleicht sogar ein echtes ENDE.

Zweiter Eintrag

Etwas später…nun in Bremen. Bank für mich allein. Niemand schnieft. Niemand trägt Gips. Zwanzig Minuten noch bis mein Nachtzug nach Basel losfährt. Erinnerungen an meine letzte Fahrt im Nachtzug werden wach, wenngleich das auch vor rund einem halben Jahr zwischen Hangzhou und Peking der Fall war, dem Moloch der siebzehn Millionen, wo in wenigen Wochen die „grünen Spiele“ ausgetragen werden. Gewiss; Peking wirkte auch auf mich schon wesentlich grüner als die hässlichste Megametropole, die ich je zu Gesicht bekommen hatte, namentlich Shanghai, aber tief durchatmen und einen Marathon laufen müsste ich auch dort nicht unbedingt. Shanghai war im Vergleich jedoch einfach nur der blanke Horror und bestenfalls Schauplatz für alles vom Kaliber einer Neuverfilmung 1984s bis zur Realo-Dokumentation, weshalb Marx schlussendlich doch Recht hatte, wenngleich sich das chinesische Proletariat auch auf sinnstiftenden Pfaden wähnt (welch trügerische Täuschung!) und die buffetschmatzenden Kapitalisten der Stadt das Elend der Massen gar nicht mehr sehen – wie denn auch – wenn sie sich hoch über dem Smog des Molochs im Drehrestaurant des Oriental Pearl Towers verstecken, kiloweise Sushi und Dumplings verspeisen und glauben, die Speerspitze des Fortschritts zu sein?

Auch wir speisten dort oben – das Essen war übrigens ziemlich gut…

Miese Luft tief unten...dekadentes Fressen weit oben...und das Moloch rings herum: Shanghai 2008

Vor mir kaufen gerade hungrige Nasen noch ein paar Häppchen bei Nordsee. Komisch, dort habe ich noch niemals nie auch nur einen Happen gekauft. McDoof, Burger King und Subway: klar. Aber Nordsee? Sieht aus, als würde die Bande Proviant für eine Fahrt anschaffen, was vielleicht eine gute Idee ist, denn die Bordrestaurants in deutschen Zügen sind meilenweit von jenen entfernt, die man damals in China durchaus guten Gewissens frequentieren konnte. Gerade schlurfte auch eine Gruppe gelangweilt dreinschauender Asiaten an meiner Bank vorbei. Auch das passt zur Erinnerung an den Nachtzug nach Peking, wobei mir auch noch bestens die Leckerli in Erinnerung sind, die Imke und ich uns vor dem gruseligen Hauptbahnhof in Hangzhou in dünne, zugleich beschlagene, Plastiktüten stecken ließen. Welch freudiges Überraschungsmoment, als man im Zug erstmals in die mit „Unbekannt“ gefüllten Teigbomben biss und heilfroh war, doch irgendwie etwas vegetarisches herausgepickt zu haben…

Aber genug von China. Proviant brauche ich – einem kleinen Sommerferienabschiedsgrillens mit meiner Seminargruppe vorhin in Oldenburg sei Dank – auch nicht. Und auch wenn der Nachtzug bestimmt nicht mit den Zügen Chinas mithalten kann, steht mir bestimmt eine gute Fahrt bevor, denn auch mein Fachleiter tuckelte bereits mit den City Night Linern durchs schlafende Europa und schien hellauf davon begeistert. „Prima Sache“ sei das Ganze. Ich werde es ja sehen…

STAGE 1

„Ich habe keine Lust mehr, mich so anzustrengen“, meinte gestern – wirklich erst gestern? – mein Fachseminarleiter beim gemeinsamen Grillen in Oldenburg – wirklich Oldenburg? Früher wäre er auch gerne und viel mit dem Fahrrad durch die Gegend gefahren. Damals halt. Hätte immer Spaß daran gehabt. Früher. Damals. Als er sich noch so anstrengte. Und wie schaut es mit mir – hier im jetzt und heute; dem damals von morgen, aus?

Der Berg ruft: Bis Grindelwald ging es noch relativ geruhsam zu, danach musste man sich jedoch zäh all jenem annähern, was bereits von unten ziemlich imposant in Richtung Firmament ragte...

Ganz ohne Zweifel hatte ich vergessen oder auch bloß liebend gerne verdrängt, wie anstrengend es in den Bergen mit dem Velo wirklich ist. Selbst überzeugt, mit Weisheiten wie „man muss nur in den kleinsten Gang, sich etwas Zeit nehmen und ruhig treten“ den Nagel im Vorfeld der Tour auf den Kopf zu treffen – Umkehrschluss: einen Berg schaffen kann jeder – musste ich heute anfangs erstaunt und später beinahe entsetzt feststellen, dass schweizerische Erdhügel viel viel unglaublich anstrengender zu erklimmen sind, als ich es je für möglich gehalten hätte. Natürlich war ich schon einmal „hier“ – damals halt – aber genauso wie es nach einem Zahnarztbesuch auch eigentlich gar nicht so sehr geschmerzt hat, fühlt sich die Welt doch anders an, wenn man gerade mit weit aufgerissenem Rachen ins gleißende Licht glotzt und schier monströse Werkzeuge an den eigenen Beißern ihr bedrohliches Unwesen treiben.

Anfangs, noch sehr sehr weit vor Grindewald, hatte ich erstmals Steigungsraten von vier bis fünf Prozentpunkten zu bewältigen und war prompt davon überzeugt, dass dies ja nicht gerade sonderlich schwer sei. War es auch nicht – früh am Morgen und nach acht Stunden Schlaf im Zug wäre alles andere auch mehr als nur eine üble Überraschung gewesen. Außerdem blieb die Steigung auch keine 300 Meter unter den prallgefüllten Schlappen meines zu Tourbeginn blitzblank geputzten Spielzeugs, so dass die Aussagekraft der ersten Hügelmeter sowieso gegen null tendierte. Natürlich sah ich das nicht so – vier bis fünf Prozent. Fünfzehn Kilometer die Stunde. Locker. Geht doch.

 

Einen Berg schafft jeder…

Kurzfristig steiler wurde es dann zu einem kleinen „Bratplatz“ hinaus, wo ich zum frühstücken einkehrte, nachdem ich Frank, sofern er denn dabei gewesen wäre, schon wieder mit zwei zeitraubenden Stopps an zwei Supermärkten (zuerst das Wasser vergessen, was bei 1,5l Vorrat am Rad und Tageshöchsttemperaturen von dreißig Grad nicht gerade schlau ist) auf die sprichwörtliche Palme getrieben hätte. Am Bratplatz – um kurz nach zehn – störte ich dann die friedliche Zweisamkeit zweier etwas mürrisch zu mir hinüber blickender Jugendlicher, die vom fantastischen Bilderbuchtag nicht viel genießen wollten. Pulle Jim Beam auf dem Tisch, wohlriechende Gräser am rauchen, jeden Menge Dosenbier am Start: so wird man nicht alt, weder am einzelnen Tag noch im Leben überhaupt. Andererseits lebt es sich mit dem Rennrad auf gut befahrenen Straßen auch nicht ungeheuer sicher und die frohlockenden Touristenmassen – deren Teil ich auch bin – verdeutlichen schnell, wieso ich vorgestern – wirklich nur vorgestern? – in einem VWL-Buch gelesen hatte, dass das naturorientierte Freizeitverhalten des Menschen den Produktionsfaktor „Natur“ besonders belastet. Kein Wunder, denn die Berge der Schweiz scheinen augenblicklich nicht mehr als ein großer Abenteuerspielplatz für jene wohlhabenden Flachlandeuropäer, die im Jahr der Superinflation noch dem Ruf der Berge nachkommen. Wer unberührte Natur sucht, muss weiter fliegen oder reisen – natürlich mit einem noch einmal deutlich vergrößerten CO2-Fußabdruck auf Gaia, was dem Prodkutionsfaktor „Natur“ auch alles andere als wohl bekommt…

Nicht immer ganz ungefährlich: die unheimlich schmale Passstraße und die "Postbusse"...

Mensch und Tier sind sich außerdem auch recht fremd, wie mir die erste zehnprozentigen Kehren vor Grindewald lehrten – thematisch bin ich gerade wieder zum roten Faden der „Anstrengung“ zurückgesprungen. Kein Tier der Welt – bzw. kein nichtmenschliches Tier der Welt – würde sich antun, was ich mir heute antat. Zumindest nicht auf einer freiwilligen Basis; aber der Marsch der Pinguine findet meines Wissens nach auch nicht auf eben jener statt und stellt doch deutlich in den Schatten, was ich im hier und jetzt vollbringe. Guter Tierfilm übrigens. Auch nur wenige würden wahrscheinlich so unstrukturiert schreiben, wie ich es gerade mache – wenn sie es denn überhaupt könnten. Auch nicht alle Menschen – siehe mein Fachseminarleiter daheim in Oldenburg – wären bereit, sich so etwas anzutun, was objektiv betrachtet eher gescheit ist…

Und es sollte noch bitterer kommen, so viel bitterer. Kurz hinter Grindewald ist die schmale Passstraße hinauf zur Großen Scheidegg nämlich für den normalen Verkehr gesperrt, so dass man außer „Postbussen“ (seltsamerweise voller ordentlich frankenabdrückender Touristen) auf der alten Poststraße niemanden außer ein paar von einer Haltestelle zur nächsten stracksenden Wanderern oder eben ächzende Radfahrer wie mich trifft. Und es ging hoch. Steil. Hoch. Steiler hoch. Wohl war, der Ausblick auf der laut Frank zumindest mitschönsten Tagestour der Alpen war traumhaft schön, aber der Preis war entsprechend hoch. Gletscher(reste), die Eiger Nordwand, die unzähligen fantastisch zum Himmel ragende Gipfel des

Zehn Prozent und kein Erbarmen: die schmale, verkehrsberuhigte Passstraße hinauf zur Großen Scheidegg.

 Zentralmassives, das Faulhorn auf der Schyniger Platte: rundum genial. Aber die Strecke? Der reinste Wahnsinn. Der erste Kilometer mit mehr als zehn Prozent Steigung im Durchschnitt ist ja noch ganz nett und führt dazu, dass man sich fix an Höhenmetern reich rechnet und ernsthaft antizipiert, dass es alsbald besser wird. Das Spiel wiederholt sich jedoch und „gefühlt“ wird der Berg immer steiler, da die Beine immer lahmer werden. Fünf oder sechs Kilometer am Stück werden die zehnprozentigen Steigungsmarken problemlos geschlagen und selbst meine diverse Fotopausen im Minutentakt halfen nicht viel, da jegliche zurückgewonnene Kraft nach wenigen Tritten schon wieder verflogen schien.

Sicher, am Ende kam ich nach den ersten 32 Kilometern und bis dato 1408 Höhenmetern total bekloppt im Kopf ans Ziel, aber viel höher hätte es auch einfach nicht mehr gehen dürfen. Natürlich traf ich, fies schnaubend, gleichzeitig mit einem aus Richtung Osten den Berg erklimmenden Semisenior am Gipfel an, der mich erst einmal fragt, ob ich denn „Bern“ kennen würde Total bekloppt im Kopf von Sonne und Berg war ich zwar, aber Bern konnte ich gerade noch verorten. Von dort wäre er heute Früh aufgebrochen. „Heute Früh um fünf Uhr“, verkündete er nicht ganz ohne Stolz und hielt mir prompt sein Tacho vor die Nase. 108 Kilometer hatte er schon absolviert. Und ich? Schnaubend, nach Kräften ringend und ziemlich fertig am Ende meiner ersten 32 Kilometer? Ich Amateur, ich…

Aber auch gänzlich ohne die Zusatzkilometer ab Bern habe ich heute vollbracht, was mir vor zwei Jahren verweht wurde. Heute Abend tut natürlich vieles weh, aber es sind gute Schmerzen. „Schmerz vergeht, aufgeben ist für immer“, ist einer dieser ziemlich dämlichen Sprüche, die daheim draußen am Fitnessstudio prangern. Bis zum gewissen Grad ist etwas dran, vor allem wenn die Schmerzen eben jene guten Schmerzen sind, die man mit ins warme Bett nimmt und wohlgenährt vom Abendmahl der Jugendherberge in der Früh vergessen hat. Es sind keine Schmerzen wie jene, wegen denen ich vor zwei Jahren hier in Interlaken ins Spital watschelte, genau an jenem Tag, als Frank meine heutige Tour absolvierte. Keine Schmerzen, die danach rufen, dass man sich irgendwann wieder unter dem OP-Messer wiederfindet.

Alles Bestens. Die Wiedergeburt ist geglückt. Dummerweise folgt auf eine Geburt auch immer ein Leben. Ein Leben in den Bergen. Ein Leben, von dem ich nicht weiß, wie es nach der heutigen Tortour mit mir am morgigen Sustenpass umspringen wird. Kein Leben, in dem ich nicht mehr weiß, wie zehn Prozent schmerzen, an der Psyche nagen und den Kilometer zur Unendlichkeit strecken.

Impressionen der Rückfahrt von der Großen Scheidegg nach Interlaken.