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Stage 9 | ![]() |
| Waitiki Landing - Cape Reigna - Waitiki L. | ||
| 49,44 Kilometer; 3:08:24 Stunden | ||

Tagebuch während der
Tour geführt von: Bernt Pölling-Vocke ( bernty@gmx.com
)
Keine
Ahnung, was ich heute alles so getrunken habe.

Rueckreisezeit:
Das heutige
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| Straßenzüge des Capes... |
der Frueh und am Abend –
markierte den offiziellen Halbzeitpunkt,
falls ich es noch ganz bis nach
Das
Zwischenfazit faellt durchwachsen aus, ebenso wie das Wetter bis dato. Noch nice
habe ich mir auf einer Tour so oft eine Reset-Funktion gewuenscht wue auf
dieser, aber jetzt war es insgesamt doch irgendwie wieder gut. Spitze? Nein,
aber wenn ich mir Abends im Schlafsack alle meine Fotos durchschaue, moechte ich
davon auch wneig missen, auch wenn ich es unterwegs so oft anders sehe.
Rgenbogenfotos sehen auch einfach nur klasse aus, da vergisst man gerne die
normalerweise darauffolgenden Schauer und alle Flueche.
Der
heutige Tag war die bisherige Kroenung (was fuer sich noch nicht viel bedeutet)
und ein wuerdiges Missionsziel: ein superanstrengender Ausflug von knapp 50
Kilometern, mehr als 1000 Hoehenmetern und etwa 48 Kilometern Schotterpiste, die
den noetigen Kraftaufwand noch einmal erhoehten. 10%-Steigungen in kleinen
Gaengen bei manchmal durchdrehendem Antriebsrad (jaja, Schotterpiste, Slicks auf
den Felgen) sind auch kein Zuckerschlecken, aber werden zum reinsten Spass, wenn
man von einem knallgelben Bus voller Idioten ueberholt wird, auf dem dann auch
noch provozierenderweise “Awesome Adventures” steht. Awesome-Adventures my
ass!
Noch schoener als das etwas touristisch ueberlaufene Cape (vielleicht 50-100 Leute, einige Busse) war dann die Sandduenenlandschaft an der Westseite der Landspitze, die ich ueber einen kleinen Abstecher auf der Rueckfahrt vom Cape aus erreichte. Kilometerweit erstreckten sich die hoch aufgetuermten Sandmonster, kaum Menschen waren zu sehen (tja, hier halten die dummen Busse eben nicht, Awesome-Adventure nur aus dem Fenster, gell?) und ich wnaderte eineinhalb Stunden zwischen grossen Duenen hin und her, erhaschte auf den Duenenspitzen Blicke aufs Meer am 90-Mile-Beach und fuehlte mich wie in der Sahara. Nicht, dass ich dort schon einmal war, aber so stelle ich es mir vor. Vielleicht noch ein gelegentliches Kamelskelett hier
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| Schon im Outback? Baum am Wegesrand... |
und dort. Der Wind blies staendig den Sand im Tiefflug ueber
die Huegel und Taeler, die Sonne strahlte und bergabwaerts (oder duenenabwaerts)
versank man beinahe knietief im Sand. Das alles auch noch absolut sorglos! Ich
war auch schon im Death Valley in wuestenaehnlichen, wenngleich auch kleineren,
Duenen unterwegs, dort aber bei vierzig Grad im nichtgegebenen Schatten und
staendig auf der Hut vor Klapperschlangen, vor denen stets gewarnt wurde.
Praktischerweise gibt es solches Viehzeug hier gar nicht erst.
Mir
ging es richtig gut. Gut, ganz ohne “aber...”, einfach nur gut. Am Kap
meinte ein sich ziemlich cool findender Macker, dass es ab Mittwoch wieder
richtig gutes Wetter wuerde, was den Wetterprognosen mittlerweile “naechstes
Jahr in Jerusalem”-Charakter verleiht. Fuer
Vergleicht
man das
war, wird am Cape Reigna die Einsamkeit und Land-Ende-Stimmung
kommerziell als eben solche ausgeschlachtet. Touristentstroeme oder gar Busse
mit ruecksichtslosen Hau-Drauf-Fahrern muss man am 
...der
Chinaunhold ist seit Minuten damit beschaeftigt, meinen Topf mehrfach
auszuwaschen. Ich werde einen Teufel tun und ihm nicht pfluestern, dass ich ihn
erst fuer Spaghetti und dann noch einmal ausgewaschen zum Wasser-abkochen
benutzt habe. Witzig ist auch, dass in diesem Hostel jeder alles noch einmal
abwaescht, bevor etwas benutzt wird. Wahrscheinlich findet man im
schmuddeligsten Hostel Neuseelands das mit deutlichem Abstand sauberste
Geschirr...
...zumindest
hat mir der Chinamann zusammen mit seinen Komplizen noch etwas von seinem
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| Kunst am Strand, zu sehen vom Cape Reigna... | ...Lighthouse, welches mir hier zu Füßen liegt. |
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Landschaft wie aus einer anderen Welt: wenige Kilometer südwestlich vom eigentlichen Cape befindet sich eine quadratmetergroße, faszinierende Wüstenlandschaft, in der man sich regelrecht in die Sahara versetzt fühlt. Nicht, dass ich schon einmal in der Sahara gewesen wäre, aber so stelle ich es mir zumindest vor... |